Konsumenten-Einbindung in die Entwicklung neuer Produkte

Diverse neue Fertigprodukte kommen Jahr für Jahr durch die Nahrungsmittelkonzerne in die Regale des Handels. Viele dieser neuen Lebensmittel können sich aber nicht nachhaltig am Markt etablieren, weil sie häufig nicht ausreichend auf die Bedürfnisse der Verbraucher ausgerichtet sind. In Teilprojekt AP 2-8 untersuchen deshalb die enable-WissenschaftlerInnen die Bedürfnisse von Verbrauchern und deren Einfluss auf die Lebensmittelauswahl bzw. Akzeptanz neuer Lebensmittel.

Erfolgreiche Etablierung der Produkte auf dem Lebensmittelmarkt: 

  • Welche Motive treiben die Akzeptanz eines Produktes an oder verhindern diese?
  • Welche Attribute sind bei neu entwickelten Lebensmitteln besonders wichtig?

Im Rahmen des Projektes werden VerbraucherInnen unterschiedlicher Altersklassen in Form von Fokusgruppen in die Entwicklung gesünderer Fertigprodukte eingebunden. Dabei werden Faktoren, die bei der Wahl gesunder Lebensmittel für die Konsumenten eine Rolle spielen, analysiert.

Ballaststoffangereicherte Convenience-Foods

Unterschiedliche Altersgruppen werden bei der Entwicklung verschiedener Lebensmittel berücksichtigt:  

Verkostung des ballaststoffangereicherten Burgers.

Die Untersuchungen werden in Form von Workshops mit Produktverkostungen durchgeführt. Außerdem werden verschiedene neue Produktkonzepte für gesunde Lebensmittel diskutiert. In einem zweiten Schritt werden mit Konsumenten Tiefeninterviews geführt, die zuvor die neu entwickelten Produkte getestet haben.
Mit Hilfe der Interviews soll erforscht werden, welche Motive die Akzeptanz und Ablehnung der neu entwickelten Produkte beeinflussen. Außerdem sollen die Erfahrungen der Konsumenten mit den Produkten während der Test-Phase diskutiert werden.

Ziel:
Das Ziel des Teilprojektes ist es, die Bedürfnisse von Verbrauchern im Entwicklungsprozess gesunder, neuer Lebensmittel zu berücksichtigen und zu integrieren. Dies wird an drei verschiedenen, zielgruppenspezifischen und gesünderen Fertigprodukten – Burger, Pizza und einem Proteingetränk - beispielhaft erforscht.

Projektleitung

Prof. Dr. Klaus Menrad

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Fachgebiet für Marketing und Management Nachwachsender Rohstoffe

Email: k.menrad[at]wz-straubing.de

Projektmitarbeiter

Kooperationspartner

Technische Universität München
Lehrstuhl für Marketing und Konsumforschung
Prof. Dr. Jutta Roosen

Technische Universität München
TUM Gender Studies in Ingenieurwissenschaften

Prof. Dr. Susanne Ihsen